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Jetzt außergerichtlich einigen (Mediation in der Unternehmensnachfolge)


Beispielfälle

Fallbeispiel 1: Schwerer Abschied.


Die Situation:

Der Firmeninhaber und Gründer Herr A. will in Kürze sein Unternehmen an den Abteilungsleiter Herr B., einen langjährigen Mitarbeiter übergeben. Beide arbeiten seit Jahren auf diese Nachfolge hin. Doch überraschend erklärt der Abteilungsleiter jetzt, dass er für die Geschäftsführung und als Nachfolger des Chefs nicht mehr zur Verfügung steht. Der Firmeninhaber, der kurz vor seinem wohlverdienten Ruhestand steht, hat nun weder einen Nachfolger noch eine Ahnung davon, wie es mit seinem Lebenswerk weitergehen wird. Enttäuschung und Wut über die Ablehnung machen ein klärendes Gespräch mit Herrn B. unmöglich.

Die Mediation:

Im Rahmen der Mediation werden nach anfänglich bitteren Vorwürfen, die Beweggründe von Herrn B. deutlich: Nicht die ihm anvertraute Aufgabe und die damit einhergehende Verantwortung machen ihm zu schaffen, sondern die Art und Weise wie Herr A. mit seinem anstehenden Abschied umgeht. Der Seniorchef habe in den letzten Jahren jeden seiner Schritte dreimal kontrolliert und sei noch lange nicht bereit, sein Lebenswerk in seine – fremde – Hände zu geben, so Herr B.. Selbst in seinem Urlaub habe Herr A. regelmäßig in der Firma vorbei geschaut, um stets auf dem Laufenden zu sein. Und auch vor Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern würde er die Autorität seines Nachfolgers untergraben. Da Herr B. davon ausgeht, dass Herr A. auch nach seinem offiziellen Ausscheiden aus der Firma diese nicht loslassen könne, habe er sich dazu entschlossen, die Firmenführung abzulehnen. Herr A., der stets in dem guten Glauben gehandelt hatte, Herrn B. mit seiner „Fürsorge“ zu helfen und zu unterstützen, war von dessen Auffassung überrascht und irritiert, konnte jedoch nun die Entscheidung gegen die Nachfolgeregelung besser nachvollziehen.

Die Lösung:

Herr A. und Herr B. vereinbarten eine „Probezeit“ von drei Monaten, in denen der Firmeninhaber Teile des operativen Geschäfts vollständig an den potentiellen Nachfolger übergibt und sich aus diesen Kompetenzbereichen strikt heraushält. Dies gibt Herrn B. die Gelegenheit, sich zu beweisen und Herrn A. einen Vorgeschmack darauf, wie es ist, Verantwortung wirklich abzugeben. Wenn sich nach Ablauf dieser Zeit beide damit einverstanden erklären, die Nachfolge wie geplant zu regeln, werden außerdem klare Kompetenzabgrenzungen vertraglich festgehalten. Sollte Herr B. nach Ablauf der drei Monate immer noch den Wunsch verspüren, von der Nachfolge Abstand zu nehmen, wird er seinem Chef bei der Suche und Einarbeitung eines Nachfolgers behilflich sein.

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Fallbeispiel 2: Unterschiedliche Visionen.


Die Situation:

Der Vater wollte den Betrieb eigentlich in wenigen Jahren vollständig an seinen Sohn, der heute schon gleichberechtigt beteiligter Gesellschafter und zweiter Geschäftsführer ist, übergeben. Aber Junior und Senior können sich nicht auf einen Fahrplan für die kommenden Jahre einigen und sind sich uneins, wie die Firma in Zukunft geführt werden soll. Während der Sohn in den neuen Medien und in innovativen Techniken die Zukunft der Firma sieht und davon überzeugt ist, in Osteuropa neue Märkte erschließen zu können, möchte der Vater, dass auch nach seinem Ausscheiden aus der Firma dort alles beim Alten bleibt. Er versteht nicht, wieso man ein finanzielles und unternehmerisches Risiko eingehen sollte, wenn eigentlich alles gut läuft und sieht sein Lebenswerk in Gefahr. Da beide wichtige Beschlüsse laut Vertrag nur gemeinsam treffen können, scheint eine Gerichtsverhandlung wenig aussichtsreich. Darüber hinaus leidet die Familie unter dem Konflikt der beiden Männer.

Die Mediation:

In insgesamt vier Sitzungen wurde eine Lösung erarbeitet, die eine dritte Partei – einen Kaufinteressenten – mit einbezog. Im Laufe des Verfahrens wurden zunächst die bisherigen, aber auch die favorisierten Geschäftsbereiche der beiden Geschäftsführer geklärt und berücksichtigt sowie klare Kompetenzverteilungen für die letzten gemeinsamen Monate bzw. Jahre festgelegt.

Die Lösung:

Beide Parteien haben sich darauf geeinigt, insgesamt 51% ihrer Anteile an einen vertrauenswürdigen Kaufinteressenten mit exzellentem Neukundenpotential zu verkaufen. Der Vater ist bis zu seinem Renteneintritt in Kürze mit einem gut dotierten Vertrag abgesichert. Außerdem belasten ihn erhebliche Neuinvestitionen nicht mehr, da diese nun von seinem Sohn und dem neuen Geschäftspartner realisiert werden. Die Investitionskosten fallen zudem niedriger aus als geplant, da der neue Geschäftspartner viel von dem mitbringt, was sonst erst noch entwickelt werden müsste. Beide Gesellschafter erhalten auch als Minderheiten wesentliche Mitsprachrechte in der Geschäftsführung. Der Sohn kann den Erlös aus dem Verkauf seiner Anteile reinvestieren, der Vater schafft sich so ein finanzielles Polster für seinen Ruhestand. Gemeinsam wurde ein Businessplan für alle drei Parteien entwickelt, mit dem alle überaus zufrieden waren. Nachdem die geschäftliche Zukunft der Firma gemeinsam festgelegt war, konnten die beiden Konfliktpartner auch privat wieder aufeinander zugehen.

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